Bei höherwertigen Kameras kann man Fotos erzeugen, die sich auf einen größeren Farbraum (->Wikipedia) beziehen als der im Web übliche “sRGB”-Farbraum. Irgendwann möchte man seine Bilder aber für eine Veröffentlichung im Web umwandeln. Zur Umwandlung gehört vor allem eine Verkleinerung der Pixelmaße (etwa auf maximale Kantenlänge gleich 1.000 Pixel), eine Reduktion der Dateigröße (durch entsprechende Komprimierung) und ggf. eine Umformatierung auf meistens “jpg”.
Das alles erledigt in Photoshop der Dialog “Datei”->”Für Web speichern unter…” sehr schön.
Weniger offensichtlich ist aber, dass dieser Dialog (sofern in dessen “Einstellungen” nicht manuell deaktiviert) auch eine Konvertierung in den sRGB Farbraum vornimmt. Das ist durchaus sinnvoll, da das der größte gemeinsame Nenner für unbekannte Zielgeräte ist. Publiziert man mit einem anderen Farbraum auf einem unbekannten Gerät, so sind die Ergebnisse unvorhersagbar.
Nun gibt es aber sowohl für die Verkleinerung des Pixelmaßes als auch für die Farbraumkonvertierung Einzeldialoge, die mehr Kontrolle über die Umrechnung ermöglichen.
Die Verkleinerung kann manuell auch unter “Bild”->”Bildgröße” eingestellt werden. Siehe Screenshot.

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Im untersten Dialog “Bild neuberechnen mit” gibt es verschiedene Optionen für die Skalierung. Siehe Screenshot. Einfach mal ausprobieren.

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Für die manuelle Farbraumkonvertierung wird man unter “Bearbeiten”->”In Profil umwandeln” fündig. Mit dem aktiviertem “Vorschau” Haken kan mon sogar direkt sehen, wie das Resultat aussehen wird. – zumindest auf dem eigenen Monitor.

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Nach der Verkleinerung führt man üblicherweise noch eine finale Schärfung (z.B. über die Funktion “Filter”->”Scharfzeichnungsfilter”->”Unscharf maskieren”) für die Ausgabe durch.
Die Dateigröße und das Format kann man dann im Dialog “Datei”->”Speichern unter” kann man das Format wählen (normalerweise “JPEG”). Die Dateigröße in kByte kann man in dem Folgedialog noch bestimmen (siehe Screenshot). Auch dort wird eine Vorschau angeboten und die neue Dateigröße vorberechnet. Man kann dann am Qualitätsregler solange schieben, bis man mit dem Verhältnis Dateigröße zu Qualität zufrieden ist.

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Dieses Thema wurde auch in Happy-Shooting (Folge #122 ab ca. Minute 20, Feedback in Folge #123) behandelt.